Friedensgebet an der KGS Salzhemmendorf

Salzhemmendorf (gök). Auch an den Schülern der KGS Salzhemmendorf ist der Ukraine-Krieg nicht spurlos vorbeigegangen. Landesweit beteiligten sich viele Schulen an einem Friedensgebet, was auch die Schüler und Lehrer der KGS Salzhemmendorf gerne aufgriffen. Die Schulgemeinschaft war auf dem Pausenhof zusammengekommen, um ihrerseits einen deutlichen Appell zum Frieden zu artikulieren.

Schulleiter Dr. Wilhelm Koops erinnerte in diesem Zusammenhang an die Worte des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt aus dem Jahre 1981: “Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts!“ Zudem mahnte er, nicht das russische Volk für die gewaltsame Vorgehensweise der Machtelite aus dem Kreml verantwortlich zu machen, die alles täte, um die Menschen falsch oder gar nicht zu informieren. „An uns liege es jetzt, die geflüchteten Familien nach Kräften zu unterstützen“, so Dr. Koops. Nach dem Song „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg erinnerten die Schülervertreter Leon Renziehausen und Tobias Remmel daran, dass es die Aufgabe von Schule sei, neben der Vermittlung von Lernstoff auch für ein friedliches Zusammenleben aller Nationalitäten Sorge zu tragen. Das werde hier an der KGS wie an den anderen Schulen auch, in vorbildhafter Weise praktiziert. Ein Friedensgebet von Pastorin Corinna Engelmann sowie ein gegenseitiger Friedensgruß beendeten schließlich die Zusammenkunft, die den Teilnehmern aus der Seele sprach.

Foto1: Alle Schüler und Lehrer nahmen an der Aktion teil

Foto2: Die KGS setzte mit dem Friedensgebet ein klares Statement