Projekttage „Gestärkt und fit“ für den 7. Jahrgang der KGS sehr positiv verlaufen
Salzhemmendorf. Die Jugendpflege Salzhemmendorf hatte aus dem Förderprogramm des Bundes „Aufholen nach Corona“ von der Bundesarbeitsgemeinschaft der offenen Kinder- und Jugendarbeit (BAG OKJE) Projektgelder zur „psychosozialen Stärkung von Jugendlichen“ bewilligt bekommen.
An drei Projekttagen konnten für knapp 130 Schüler*innen des 7. Jahrgangs der KGS Salzhemmendorf kostenfreie Workshops durchgeführt werden. In einem Workshop ging es um Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Es wurden Situationen durchgespielt, die Angst bereiten. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie man sich jeweils verhalten kann, um sich zu besser schützen. Dieser Workshop wurde in Kooperation mit dem Trainer Florian Michl von der „CrossBox Hameln – TA WingTsun Schule“ durchgeführt. Im zweiten Workshop ging es um Selbstreflexion mithilfe künstlerischer Gestaltung und Kreativitätsförderung. Durch das Erstellen eines Kunstwerkes wurden der Gemeinschaftssinn gestärkt sowie Kooperation und selbstwirksames Handeln trainiert. Aus Porzellanbruchstücken wurden neue Werke erschaffen. Für die Durchführung war die Künstlerin Tanja Flügel vom Mosaik-Atelier „CutADORE“ – den Bruch verehren“ beauftragt worden.
Die Projektleitung lag in den Händen der Jugendpflegerin vom Flecken Salzhemmendorf Simone Berg und der Schulsozialarbeiterin der KGS Irene Lehmann. Beide berichten, dass die
Corona-Pandemie viele Bereiche stark eingeschränkt hat und altersgemäße Erlebnisse und Kontakte den Jugendlichen lange Zeit nicht möglich waren. Dieses habe vielfach Spuren
hinterlassen, die sich teilweise auch auf die psychische Gesundheit der Jugendlichen negativ ausgewirkt haben. Ziel der Workshops war eine Sensibilisierung für diese Thematik zu
erreichen und das Selbstvertrauen sowie die Ressourcen für die Bewältigung von Belastungen und Konflikten zu stärken.
Als Ergänzung sind auf freiwilliger Basis Fortsetzungs-Workshops für die Schüler*innen geplant. Darüber hinaus steht die Jugendpflegerin bei Beratungsbedarf unter der Tel. Nr.
05153-808151 zur Verfügung, um Auskünfte zu Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Jugendliche mit sozialen und psychischen Problemen zu geben.

Quelle Jugendpflege