Rechtshilfefonds will aktiv bleiben
Gespanntes Warten auf die Genehmigung am Ith
Lauenstein (gök). Der Rechtshilfefonds verfolgt in seinem Vereinsziel die Verhinderung einer Schadstoffdeponie der „Klasse 1“ im Ith. Sofern es zu einem positiven Bescheid der Planfeststellung durch das Gewerbeaufsichtsamt käme, würde der Verein mit einem Umweltverband die erforderliche Klage anstreben. „Durch unsere Dreierbesetzung im Vorstand sind wir durchgehend handlungsfähig. Das ist jetzt auch notwendig, da die Genehmigung jederzeit erfolgen kann“, erklärt Kassenwart Lutz Schneider im Gespräch. Der Verein hat bereits erhebliche Abweichungen von gesetzlichen Auflagen unter Einbeziehung von Sachverständigen und Fachanwälten identifiziert. „Nach Prüfung des Bescheides werden wir die Klageschwerpunkte festlegen“, so die Vorsitzende Britta Kellermann.
Auf der letzten turnusmäßigen Sitzung im Naturfreundehaus Lauenstein wählten die Mitglieder des Rechtshilfefonds depoNIE-Ith einen neuen Co-Vorsitz für den zurückgetretenen Christian Stetter. Dieser legte sein Amt aus privaten Gründen nieder. „Wir danken ihm für sein außerordentliches Engagement für den Aufbau des eingetragenen Vereins. Zum Glück hat er uns aber die weitere, engagierte Mitarbeit zugesichert,“ ist die weiterhin amtierende Vorsitzende Britta Kellermann froh. Als neuer Co-Vorsitzender wurde Rene Wasgien von der Versammlung gewählt.
Für 2025 hat sich der Verein schon einiges vorgenommen. So wird es am 4. April eine Info-Veranstaltung im evangelischen Gemeindehaus Bisperode zum Sachstand des Antragverfahrens geben. Musikalisch unterstützt wird dieser Termin von Gunnar Wiegand. Für den Sommer ist wieder eine Ith-Wanderung mit dem BUND geplant und im August wird es ein Benefizevent mit „Lautmalerei“ geben.
„Alle unsere Veranstaltungen sollen weiterhin ohne Eintrittsgeld wahrgenommen werden können. Trotzdem hoffen wir natürlich auf weitere Spenden, um auch einen aufwendigeren Prozess bestreiten zu können“, stellt Lutz Schneider klar.
Foto: Der neue Vorstand Britta Kellermann, Rene Wasgien und Lutz Schneider