Packendes Herzschlagfinale krönt den SSG-Ith-Cup in Coppenbrügge

FC Kosova Hameln triumphiert im Neunmeter-Krimi / FC Klüt siegt bei den Betrieben

Coppenbrügge (gök). Drei Tage packender Hallenfußball, eine rappelvolle Tribüne und ein Finale, das an Dramatik kaum zu überbieten war: Der SSG-Ith-Cup 2026 war für den Gastgeber, die SSG Marienau, laut dem Vereinsvorsitzenden Niklas Köhne wieder ein voller Erfolg. Am Ende eines intensiven Turnierwochenendes sicherte sich der FC Kosova Hameln den ersten Titel seiner Vereinsgeschichte – in einem Endspiel, das erst im direkten Duell der Torhüter entschieden wurde.

Das Turnier, das traditionell den Fokus auf Mannschaften aus der Kreisklasse legt, startete am Samstag trotz widriger Wetterbedingungen pünktlich. In der Vorrunde kristallisierten sich schnell die Favoriten heraus: Die SSG Marienau, Beber-Rohrsen, Hemeringen und Kosova Hameln zogen jeweils souverän in die Endrunde ein. Am Sonntag stieg die Spannung in der Halle weiter an. Während Kosova Hameln souverän durch die Zwischenrunde marschierte, endete das Turnier für den hochgehandelten VfB Hemeringen dramatisch. Ein Ausgleichstreffer des MTV Coppenbrügge in letzter Sekunde besiegelte das vorzeitige Aus für den VfB. In den Halbfinals setzte sich schließlich Beber-Rohrsen mit 3:1 gegen den Gastgeber Marienau durch, während Kosova Hameln die JSG Süntel/Flegessen/Hachmühlen mit 7:1 förmlich vom Platz fegte.

Das Finale zwischen Beber-Rohrsen und Kosova Hameln entwickelte sich zu einem echten Krimi. Zweimal ging Kosova in Führung, zweimal kämpfte sich Beber zurück – am Ende stand es 2:2 und das Neunmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Hier wurde Luis Zimmermann, Torwart des FC Kosova, zum Helden des Tages. Er hielt nicht nur den Versuch seines Gegenübers, sondern verwandelte den entscheidenden Neunmeter höchstpersönlich zum 5:4 und Turniersieg. „Wer dieses Endspiel gesehen hat, hat ein packendes Herzschlagfinale des Kreisklassen-Fußballs erlebt“, freute sich Niklas Köhne nach dem Turnier. Ein besonderes Lob gab es von dem Chef des Organisationsteams für die Einzelleistungen. Flamur Dragusha (Kosova) wurde als bester Spieler und Torjäger ausgezeichnet, während Marienaus André Thielke die Trophäe als bester Torwart entgegennahm. In der Endabrechnung landeten hinter dem FC Kosova Hameln und dem SV Germania Beber-Rohrsen die Gastgeber der SSG Marienau 1 vor der JSG Süntel/Flegessen/Hachmühlen, SG Großenwieden/R.-S. 2, VfB Hemeringen, SG Flegessen/Süntel 2 sowie dem MTV Coppenbrügge.

Bereits am Freitagabend war die Halle gut gefüllt, als das Betriebsmannschaftenturnier den Cup mit viel Spaß eröffnete. Hier setzte sich der FC Klüt souverän an die Spitze des Feldes und verwies die Auswahl der Gemeindeverwaltung auf den zweiten Platz. Das Podium komplettierte das Team Siegfried, gefolgt von Elcotec auf Rang vier. Die Mannschaften „Dolle Leistungen“ und der „Double-Sieger 93/94“ belegten die weiteren Plätze in diesem geselligen Wettbewerb. Dass ein solches Event reibungslos über die Bühne geht, ist keine Selbstverständlichkeit. Niklas Köhne betonte die enorme Unterstützung hinter den Kulissen: „Über drei Tage haben sich hier über 50 Helfer zur Verfügung gestellt. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre das Turnier nicht zu stemmen.“ Auch der Dank an die Schiedsrichter, die die teils emotionalen Partien souverän leiteten, kam nicht zu kurz.

Foto7964-8013: Packende Spielszenen in der Coppenbrügger Sporthalle zwischen SSG Marienau II und SV Germania Beber-Rohrsen

Foto8014: Sieger FC Kosova