Zum Internationalen Frauentag: Gleichstellung bleibt zentrale Aufgabe

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete für das Weserbergland, Johannes Schraps:

„Der Internationale Frauentag erinnert uns daran, dass Gleichstellung keine Selbstverständlichkeit ist. Frauen verdienen im Durchschnitt noch immer weniger als Männer und übernehmen den größten Teil der unbezahlten Sorgearbeit. Das zeigt: Wir sind noch nicht am Ziel.“
Ein wichtiger Schritt sei die Umsetzung der europäischen Entgelttransparenzrichtlinie. „Bis Juni 2026 werden wir diese Richtlinie in deutsches Recht umsetzen. Das sorgt für mehr Transparenz bei Gehältern und hilft dabei, die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern weiter zu schließen.“

Auch beim Schutz von Frauen vor Gewalt sieht Schraps wichtige Fortschritte: „Mit dem Gewalthilfegesetz haben wir erstmals einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder geschaffen. Jetzt arbeiten wir daran, den Schutz weiter zu stärken, etwa durch elektronische Aufenthaltsüberwachung für Täter und verpflichtende Anti-Gewalt-Trainings.“

Darüber hinaus setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion für die Stärkung der reproduktiven Selbstbestimmung ein. „Frauen müssen einen wohnortnahen Zugang zu medizinisch sicheren Schwangerschaftsabbrüchen haben. Deshalb setzen wir uns für eine Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ein.“
Schraps betont abschließend: „Gleichstellung ist eine Frage von Gerechtigkeit und Respekt. Sie stärkt unsere Gesellschaft insgesamt. Deshalb bleibt sie eine zentrale Aufgabe unserer Politik.“

Quelle: Johannes Schraps