Neuer Impuls im Abstiegskampf

Marco Job tritt als Trainer der SG Saale-Ith/Marienhagen zurück

Thüste/Lauenstein/Marienhagen (gök). Nicht nur für die Mannschaft war es ein Paukenschlag in der 2. Kreisklasse. Marco Job ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Trainer der SG Saale-Ith/Marienhagen zurückgetreten. In einer sportlich schwierigen Phase, in der sich die Spielgemeinschaft mitten im Abstiegskampf befindet, hat der Coach die Konsequenzen gezogen, um den Weg für eine neue Dynamik innerhalb der Mannschaft frei zu machen.

Dem Rücktritt vorausgegangen war ein ausführliches und vertrauensvolles Gespräch mit den Spartenleitern Dominik Heintz vom FC Saale-Ith und Sven-Oliver Hölscher vom TSV Marienhagen. Marco Job trat dabei selbst mit der Bitte an die Verantwortlichen heran, das Engagement sofort zu beenden. Obwohl ihm die Arbeit mit dem Team nach eigenen Angaben große Freude bereitet hat, steht die Mannschaft im Tabellenkeller. Mit seinem Rücktritt möchte er der Mannschaft nun den nötigen „neuen Impuls“ geben, damit der Klassenerhalt am Ende der Saison realisiert werden kann. „Der Schritt fällt mir nicht leicht, zumal ich das Ambiente im Verein sehr genossen habe“, so Job im Gespräch.

Die Verantwortlichen der SG Saale-Ith/Marienhagen reagieren mit großem Respekt auf diesen Schritt, auch wenn das Bedauern über das Ende der Zusammenarbeit überwiegt. Dominik Heintz betonte im Interview, wie sehr Marco Job sich für das Projekt engagiert habe. Er habe sich stets viele Gedanken gemacht und enormen Einsatz gezeigt, weshalb es dem Verein menschlich schwerfällt, die Zusammenarbeit nun zu beenden. Dennoch respektiere man den Wunsch des Trainers und erkennt die Selbstlosigkeit hinter dieser Entscheidung an. „Marco ist auf unseren Sportplätzen immer herzlich willkommen und wir bleiben in einem guten Verhältnis“, so Heintz.

Für den Übergang wurde bereits eine vereinsinterne Lösung gefunden: Sven-Oliver Hölscher wird das Team zunächst als Interimstrainer betreuen. Zusammen mit Alexander Kelle hatte er die Mannschaft schon in früheren Jahren trainiert und verfügt über reichlich Erfahrung in den Bereich. Die Vereinsführung wird die aktuelle Situation nun in Ruhe analysieren und genau abwägen, welche langfristige Lösung das Beste für die Mannschaft ist. Das gemeinsame Ziel bleibt aber klar definiert, gemeinsam soll der Verbleib in der 2. Kreisklasse gesichert werden.

Foto: Dominik Heintz, Marco Job und Sven Hölscher arbeiten künftig nicht mehr zusammen

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