Erfolgreiches Jahr und personelle Stärkung für die Arbeit in der Hilsmulde

Köhlerhütte mit neuer Betreuung

Coppengrave (gök). Die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Hilsmulde in der Siegfriedsklause stand ganz im Zeichen von Beständigkeit und Aufbruch. Trotz einiger krankheitsbedingter Absagen konnte der erste Vorsitzende Martin Gründel 46 Mitglieder begrüßen, die auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückblickten. Mit aktuell 271 Mitgliedern bleibt der Verein eine feste und mitgliederstarke Säule der Dorfgemeinschaft in Coppengrave.

In seinem Jahresbericht hob Gründel die Vielfalt der Aktivitäten hervor. Neben den etablierten Terminen wie dem monatlichen Klönfrühschoppen und dem traditionellen Heringsessen bildete die Beteiligung an der 625-Jahr-Feier von Coppengrave einen Höhepunkt. Durch den Verkauf von Gyros und Beilagen konnte der Verein die Dorfkasse mit rund 350 Euro unterstützen. Auch die vereinseigene Köhlerhütte war Schauplatz zahlreicher Ereignisse, darunter der gut besuchte Ith-Hils-Wandertag. Der Vorsitzende stellte klar, dass die Anlage trotz der Nutzung durch Gruppen wie den Kindergarten Lummerland eine Raststätte für Wanderer bleibt und ausdrücklich nicht als Partymeile fungieren soll.

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen setzten die Mitglieder auf Kontinuität. Der zweite Vorsitzende Horst Loeber und Kassenwart Wolfgang Schulz wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Eine erfreuliche Entwicklung gab es bei den Beisitzern: Neben den bestätigten Amtsinhabern Petra Heuer und Kevin Sievers verstärkt Aaron Schwarze künftig als weiterer Beisitzer den Vorstand. Besonders groß war die Erleichterung über das Ende einer sechsjährigen Vakanz beim Amt des Hüttenwarts. Jaqueline Heuer und Patrick Festerra erklärten sich bereit, diese Aufgabe künftig gemeinsam zu übernehmen. Bisher hatte Schulz kommissarisch die Betreuung der Hütte übernommen.

Für 25-jährige Vereinstreue wurden Natascha Hermes und der Duinger Bürgermeister Klaus Krumfuß geehrt. Krumfuß nutzte die Gelegenheit, um dem Vorstand für die ehrenamtliche Arbeit zu danken, die ohne persönliche Vorteile rein dem Wohle der Allgemeinheit diene. In der Versammlung wurde zudem die konstruktive Zusammenarbeit mit der Landesforst gelobt, die aufgrund der Lage der Köhlerhütte am Waldrand für den reibungslosen Betrieb unerlässlich ist. Nach einem Ausblick auf die anstehenden Termine für 2026 schloss die Versammlung harmonisch mit einem gemeinsamen Essen ab.

Foto: Horst Loeber, Natascha Hermes, Klaus Krumfuß, Martin Gründel