11-Meter-Masters in Lauenstein – Jetzt noch anmelden!

Vor drei Jahren holten sie die Elfmeter-Weltmeisterschaft in Lauenstein: Die „Australier“ um Kapitän Pierre Colberg. Im Interview blickt er auf das Event im Jahr 2014 zurück, wie der aus seiner Sicht perfekte Elfmeter aussehen muss und wie der Titel beim AWesA Elfmeter-Masters verteidigt werden soll.

Ihr habt die Elfmeter-WM 2014 als „Australien“ gewonnen. Welche Erinnerungen an den großen Tag sind Dir besonders im Kopf geblieben?
Pierre Colberg: „Das Event war ziemlich gut organisiert und hat total viel Spaß gemacht. Natürlich kann ich mich noch an unsere Siegesfeier nach dem Turnier erinnern. Wir haben, nachdem wir in Lauenstein noch etwas gefeiert haben, auf dem Vereinsgelände von Inter Holzhausen weitergemacht, da wir leider los mussten. Hoffentlich können wir dieses Jahr in Lauenstein durchfeiern (lacht).“

In welcher Besetzung geht Ihr in diesem Jahr an den Start?
„Wir haben uns nach dem Motto ‘Never change a winning team’ angemeldet. Im Tor wird also wieder Holzhausens Stürmer Niclas Groß stehen, der ebenfalls als Schütze fungiert. Komplettiert wird das Team von Alexandros Kontaxes, Karsten Pöttgen, Robert Richter und mir.”

Das Elfmeter-Masters ist in seiner Art wahrscheinlich einmalig. Was macht das Event so besonders für Dich?
„Für uns ist es eine super Gelegenheit, mal wieder zusammen zu spielen, da wir ja nicht im gleichen Verein aktiv sind. Außerdem kann jedermann daran teilnehmen und gewinnen. Wir waren damals beispielsweise mit Lauenstein und SG Hameln 74 in einer Gruppe, die damals als Fußballmannschaften wesentlich stärker waren als wir. Dennoch haben wir uns im Elfmeterschießen durchgesetzt. Jeder kann jeden schlagen. Ich kann jedem nur empfehlen, sich anzumelden. Das Elfmeter-Masters ist ein einmaliges Erlebnis und es macht riesigen Spaß. Ich hoffe, dass wir viele bekannte Gesichter sehen.“

Ihr habt bewiesen: Als Elfmeter-Schützen kann Euch keiner was vormachen. Wie muss ein Elfmeter aus Deiner Sicht geschossen werden, damit er für den Torwart unhaltbar wird?
„Ich bin eher ein Fan von platzierten Schüssen, als von Vollspannschüssen, die dann wahrscheinlich ohnehin über das Tor fliegen. Ich versuche, mir nicht groß Gedanken zu machen und suche mir eine Ecke aus. In die Mitte schieße ich nicht. Wenn der Torwart stehen bleibt, ist das immer ein bisschen blöd (lacht).“

In welchen Trikots werdet Ihr auflaufen?
„Wir kramen die Australien-Trikots von damals wieder aus unseren Schränken, die hat jeder von uns aufgehoben.“

Bei Eurer Anmeldung habt Ihr bereits angekündigt, Euren Titel beim Elfmeter-Masters verteidigen zu wollen. Ihr hattet drei Jahre Zeit, Euch auf das Turnier vorzubereiten. Welche speziellen Trainingsmaßnahmen habt Ihr unternommen?
„Das Lustige ist, dass ich seit der Elfmeter-WM fast jeden Elfmeter verschossen habe. Irgendwie werden meine Schüsse immer gehalten, vielleicht fühle ich mich als Weltmeister auch zu sicher (lacht). Wir werden uns sicherlich nochmal zusammen setzen und üben.“

Was ist aus Deiner Sicht wichtiger: Ein „Elfmeter-Killer“ im Tor oder fünf gute Schützen?
„Natürlich ist ein guter Torwart sehr wichtig. Jedoch würde ich fünf gute Schützen bevorzugen, weil die Wahrscheinlichkeit dann wiederum höher ist, dass jeder Schuss auch ein Treffer ist.“

Warum verteidigt Ihr am Ende tatsächlich Euren Titel?
„Wenn’s einmal klappt, klappt’s auch ein zweites Mal (lacht).“

Danke für das Gespräch und viel Erfolg! Ihr wollt am 1. Juli in Lauenstein mitmachen? Kein Problem: Einfach mit einer eMail an info@awesa.de anmelden!

Bild: Die Australier. Von oben links: Karsten Pöttgen, Pierre Colberg, Robert Richter. Von unten links: Alexandros Kontaxes, Niclas Groß.