Familiäre Jagd auf den Pfingstochsen
3D-Bogenschützen genießen Coppenbrügger Ithkopfpark
Coppenbrügge (gök). Das Orga-Team hat wieder alles für den Erfolg getan. Schon Wochen vorher trafen sich vier 3D-Bogenschützen der erfolgreichen Sparte vom Coppenbrügger Schützenverein und besprachen alles Notwendige für eine erfolgreiche siebte Auflage der „Jagd auf den Pfingstochsen“ im Ithkopfpark.
Die auch schon bei den Deutschen Meisterschaften erfolgreichen 3D-Bogenschützen aus Coppenbrügge gehen schon seit einigen Jahren erfolgreich ihrem Sport nach und können dabei in Coppenbrügge auf die bestmögliche Infrastruktur zurückgreifen. Die ehemalige Kiesgrube wurde schon 2012 in einem LEADER-Projekt zum Freizeitgelände umgebaut, wo neben den Bogensportlern auch andere Sportler wie etwa Mountainbiker unterwegs sind.
Die 3D-Bogenschützen sind dabei meistens in Gemeinschaft unterwegs. Aus ganz Deutschland sind oft ganze Familien angereist, da schon die jüngeren Schützen über ihre Eltern oft an den Freiluftsport herangeführt werden. Die weiteste Anreise hatte dieses Jahr aber ein Schütze aus der Nähe von Rotterdam in den Niederlanden. Den Schützen ist dabei besonders wichtig, dass sie im Einklang mit der Natur ihrem Sport nachgehen. Gezielt wird dabei lediglich auf Figuren aus geschlossenporigen Hochleistungs-Polyethylenschaumprodukten. Diese sind Tieren nachempfunden und werden von den Organisatoren auf der Strecke verteilt. „Geschätzt gibt es etwa 100 Anlagen in Deutschland, wenn auch viele nicht so groß und schön sind wie in Coppenbrügge“, erklärt Lutz Meyer im Gespräch.
150 Bogensportler waren dieses Jahr wieder im Ithkopfpark unterwegs. „Es hätten aber auch doppelt so viele sein können“, erklärte eine der Organisatoren. Die Coppenbrügger starten selber viel auf anderen Turnieren und sind dadurch in der Szene gut vernetzt. Folglich war die diesjährige „Jagd auf den Pfingstochsen“ in kurzer Zeit ausgebucht und die Warteliste gut gefüllt. Jeweils mit fünf Schützen gingen 30 Gruppen in das Turnier, wobei die Teilnehmer jeweils an verschiedenen Punkten starteten und rund vier bis fünf Stunden für die Strecke benötigt wurden. Geschossen wurden dabei auf verschiedene Schaumstoff-Zieldarstellungen, wie Hirsche, Uhus, einen Milan, einen Honigbären, einen Grizzly, Biber oder sogar einen Alligator, der am Teich positioniert wurde. Das schwierigste Ziel war jedoch ein Hase, welcher an einer Leine durch den Schussbereich geflogen kam. Nur wenige Schützen konnten diese „fliegenden Hasen“ treffen. Am Ende konnte Spartenleiter Cord Fricke wieder einige Pokale verteilen, wobei dieses Jahr aufgrund des Umbruchs in der Sparte keine eigenen weiteren Turniere organisiert werden.
Foto5874: Die 3D-Bogenschützen müssen vom Pflock aus schießen
Foto5875: In Gruppen sind die Schützen unterwegs
Foto5877: Die Schützen müssen auf die Schaumstoffziele schießen
Foto5902: Der „fliegende Hase“ wurde nur selten getroffen
Foto5925+5927: Lutz Meyer bedient den „fliegenden Hasen“
Foto5933: Auch auf ein größeres Ziel musste zur Abwechslung aus der Entfernung geschossen werden
Foto5946: Auch auf einer Wiese mussten einfachere Ziele beschossen werden
Foto5969: Alligatoren mussten auch beschossen werden
weitere Fotos: SV Coppenbrügge (U. Karbe)
