Arbeiten in Gronau nehmen Form an

Entwicklung vom Gewerbegebiet Gronau West geht voran

Gronau (gök). Mit Beginn des Jahres kommt in die Arbeiten im Gewerbegebiet Gronau West jetzt wieder Schwung. In der dritten Kalenderwoche wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. „Die Verlegung der Hauptkanäle für Regen- und Schmutzwasser ist dabei abgeschlossen und auch das Regenrückhaltebecken zu 70 Prozent fertig“, ist Thomas Mensing von der Samtgemeindeverwaltung zufrieden. Die Versorgungsleitungen mit Gas, Wasser, Strom, Glasfaser oder Beleuchtung sind dabei auch schon weit fortgeschritten und zu 80 Prozent verlegt. Auf dem gleichen Stand sind auch die Bodenverbesserungen und der Aufbau der Frostschutzschichten für den Straßenbau. Auch die Behält für die zusätzliche Löschwasserreserve ist mittlerweile verbau und funktionsbereit. In den nächsten Tagen und Wochen wird auch die provisorische Umfahrung für die Arbeiten am Kreisverkehr hergestellt, um die Verkehrskreiselbaustelle Ende Februar / Anfang März beginnen zu können, was etwa eine Bauzeit von einem halben Jahr in Anspruch nehmen wird. Die Setzung der Steinborde an den Straßen beginnt dann im März, damit zügig gepflastert und asphaltiert werden kann. Im Sommer sollen die Arbeiten dann hier abgeschlossen sein.

Etwas Ruhe ist dagegen rund um den REWE-Markt in Gronau eingekehrt. Hier liegt zwar ein Aufstellungsbeschluss seit 2017 vor, um den in die Tage gekommenen Markt neu zu planen. Die Verkaufsfläche soll dabei von 1 270 auf 2 165 Quadratmeter erhöht werden, wofür ein Abriss und größerer Neubau an gleicher Stelle erfolgen soll. Die Grundstückseigentümer haben derzeit die Aufgabe, einen Entwurf eines Bebauungsplanes zu erstellen, der in die Abstimmung mit der Stadt Gronau der Samtgemeinde gehen muss. „Dieser Entwurf liegt der Verwaltung aber noch nicht vor, weshalb auch keine Vorlagen oder Beschlüsse vorgelegt werden können“, erklärt Mensing den derzeitigen Stillstand in der Politik. Bewegung gab es dagegen aber trotzdem etwas auf dem Grundstück. In den letzten Wochen wurde der Zaun zwischen dem Rossmann- und dem REWE-Gelände durchbrochen und ein Durchgang angelegt, auf dem Fußgänger oder Radfahrer schnell das Gelände wechseln können und kurze Wege genießen. Den Wunsch nach diesem Durchbruch war schon einige Male Thema in den verschiedenen politischen Sitzungen der vergangenen Jahre. Dadurch werden vor allem kurze Fahrten zwischen den beiden Märkten verhindert und ein Service für alle Kunden angeboten.

 

Foto2906: Zwischen REWE und Rossmann besteht jetzt eine Verbindung

Foto2910: Die Arbeiten im Gewerbegebiet Gronau West schreiten voran