Suche nach vermisster Person in Gronau erfolgreich abgeschlossen

Gronau. Die Suche nach einer seit gestern Abend vermissten Person im Bereich Gronau konnte heute Abend gegen 20:30 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden. Die Person war von einem Jagdberechtigten im Bereich einer Böschung ca. 500 Meter hinter dem evangelischen Friedhof gefunden worden. Da sie in einem sehr unwegsamen Gelände lag, mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr Gronau zu einer sehr schwierigen Rettung ausrücken.
Bereits seit heute Mittag hatten Feuerwehrleute aus Gronau und Banteln sowohl mit einem Boot auf der Leine, wie auch zu Fuß zwischen Gronau und Banteln gesucht. Die Suche wurde gegen 16:00 Uhr in Absprache mit der Polizei zunächst abgebrochen.
Dem Gemeindebrandmeister Frank Kirchner ließ die Situation jedoch keine Ruhe. Er entschloss sich daher, die Suche neuaufzunehmen. Er ließ gegen 19:25 drei der sechs Züge der Samtgemeinde Leinebergland zur Personensuche nach Gronau alarmieren. Weiterhin forderte er Suchhunde über die Leitstelle Hildesheim an. Diese sollten aus Göttingen kommen.
Kurz nach der Alarmierung kam dann die Meldung, dass die Person gefunden worden sei, jedoch eine Rettung durch die Feuerwehr erforderlich wäre. Daraufhin wurde für zwei Züge und die Suchhunde der Einsatz abgebrochen. 15 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Gronau sowie ein RTW rückten dann zur Fundstelle aus. Zur Personensuche auf der Leine eingesetztes Personal des DLRG aus Hildesheim sowie eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Elze unterstützten ebenfalls bei der Rettung.
Da die vermisste Person in einem sehr schwer zugänglichen Gelände lag musste zunächst mit Motorkettensägen, tragbaren Leitern und Leinen ein Rettungsweg geschaffen werden. Weiterhin wurde eine Schleifkorbtrage eingesetzt. Nachdem die Person vom Rettungsdienst erstversorgt war, konnte sie nach 25 Minuten gerettet und zu dem bereitstehenden RTW transportiert werden. Dieser brachte sie dann in Gronauer Krankenhaus. Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 21:00 Uhr beendet.
Einsatzleiter Frank Kirchner bedankte sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften für ihre geleistete Arbeit.
Von der Feuerwehr waren heute insgesamt 55 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen und einem Boot im Einsatz.

 

Quelle Heinrich Heuer Samtgemeindefeuerwehr Leinebergland