Abschied aus Eime – Pastorinnenehepaar Radtke geht in Elternzeit

 Eime. Das Pastorinnenehepaar Stefanie und Ellen Radtke verlässt nach fünf Jahren im November die Kirchengemeinde Eime. Die beiden Pastorinnen gehen für ein Jahr in Elternzeit. Welche Pfarrstelle sie nach ihrer Elternzeit übernehmen, steht noch nicht fest.

Stefanie Radtke hat 2017 in Eime ihre erste Pfarrstelle übernommen. Seit Jahresbeginn teilt sie sich die Stelle mit ihrer Frau Ellen, die zuvor als Springerpastorin im Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld und als Leitung des Projekts „Das vernetzte Dorf“ tätig gewesen ist.

„Ich danke beiden Pastorinnen für ihre Dienste in den letzten fünf Jahren, auch für ihre Bereitschaft, Vertretungen in der Region und in der Weite des Kirchenkreises zu übernehmen“, sagt Superintendentin Katharina Henking. „Wir lassen die Gemeinde im Umbruch nicht allein: Ab dem 1. Dezember wird Springerpastorin Andrea Haase mit der Vakanzvertretung beauftragt.”

Stefanie und Ellen Radtke sagen: „Eime war für Steffi die erste Pfarrstelle. Hier ist sie zu der Pastorin geworden, die sie sein wollte. Auch wenn wir jetzt weitergehen, wird unsere Biografie immer ganz eng mit Eime verbunden bleiben. Wir konnten hier so viel aufbauen und leisten. Jugendliche haben in der Kirche eine Heimat gefunden. Auch für die Schwächsten ist Kirche ein Ort geworden, an dem größtmöglicher Schutz garantiert wird. Gottesdienste sind für viele Menschen, teilweise zum ersten Mal, ein wichtiger Fixpunkt geworden. Wir haben auch erlebt, dass nicht alles, für das Kirche eintritt, in der Kirchengemeinde unumstritten war und ist. Doch wir sind dankbar für den Segen, den Gott auf die Menschen und so vieles in dieser Gemeinde gelegt hat. Und wir bitten ihn darum, dass er das auch in Zukunft tun wird.“

Die Verabschiedung von Stefanie und Ellen Radtke in ihre Elternzeit findet im Gottesdienst am 6. November statt.

Ihren YouTube-Kanal „Anders Amen“ mit mehr als 26.000 Abonnentinnen und Abonnenten werden Stefanie und Ellen Radtke auch in der Elternzeit fortführen. Seit Anfang des Jahres haben die beiden Theologinnen für diese Arbeit jeweils eine halbe Projektpfarrstelle.

Quelle Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld