Partnerschaft sucht junge Mitstreiter

Zukunft des Marolles-Vereins in Coppenbrügge

Coppenbrügge (gök). Seit über drei Jahrzehnten schlägt der Marolles-Verein eine lebendige Brücke zwischen dem Flecken Coppenbrügge und der französischen Gemeinde Marolles. In der jüngsten Sitzung des Tourismus-Ausschusses stellte die Vorsitzende, Dr. Dorothee Meyer-Mansour, nun die aktuelle Situation und die Herausforderungen des Vereins vor. Dabei wurde eines deutlich: Um die traditionsreiche Partnerschaft lebendig zu halten, braucht der Verein dringend „frisches Blut“.

Die deutsch-französische Freundschaft zwischen den beiden Kommunen besteht bereits seit 1991. Geprägt ist diese enge Zusammenarbeit vor allem durch die gegenseitigen Besuche, die traditionell jährlich um das Himmelfahrtswochenende stattfinden. Diese Treffen sind das Herzstück der Partnerschaft und sorgen seit Jahrzehnten für einen intensiven kulturellen Austausch. Trotz der beständigen Freundschaft steht der Verein vor einer strukturellen Herausforderung. Meyer-Mansour betonte im Ausschuss, dass die Vereinsstrukturen über die letzten Jahre sichtlich gealtert seien. „Es gilt nun, den Verein deutlich zu verjüngen“, so der Rathauschef Bürgermeister Thomas Küllig im Gespräch nach der Sitzung. Das Fortbestehen dieser wertvollen internationalen Verbindung hänge maßgeblich davon ab, ob sich neue, jüngere Interessierte finden, die bereit sind, sich in die Vereinsarbeit einzubringen.

Der Verein und die Gemeindeverwaltung richten daher einen herzlichen Appell an alle bereitwilligen Bürger, die Lust auf interkulturellen Austausch und die Pflege der Partnerschaft mit Frankreich haben. Interessierte können sich unkompliziert direkt im Rathaus Coppenbrügge melden. Die Verwaltung fungiert hierbei als Bindeglied und leitet die Kontakte umgehend an den Marolles-Verein weiter. Ein Engagement im Verein wäre laut Küllig ein wertvoller Beitrag, um die seit 1991 gewachsene Verbundenheit auch für kommende Generationen zu sichern und mit neuen Ideen zu beleben.

Foto: In den letzten Jahren wurde sich meist um Himmelfahrt getroffen, wie hier letztes Jahr