Ganztagsbetreuung im Visier

Schulausschuss berät über die Umsetzung in Coppenbrügge

Coppenbrügge (gök). Die Weichen für die Zukunft der schulischen Betreuung im Flecken Coppenbrügge werden gestellt. In Coppenbrügge kam der Ausschuss für Schulen und frühkindliche Bildung im Mehrzweckraum der Grundschule zusammen, um über den aktuellen Sachstand der Ganztagsbetreuung zu beraten. Neben der Beteiligung von Bürgermeister Thomas Küllig nahmen neben den Ausschussmitgliedern auch die Leitungen der Schulen, Kindergärten und Krippen als beratende Mitglieder an der Sitzung teil.

Für die Gemeinde Coppenbrügge ist das Thema Ganztagsbetreuung kein Neuland. Wie Bürgermeister Küllig betonte, sieht sich die Kommune als Schulträger gut gerüstet, da an beiden von der Gemeinde betriebenen Grundschulstandorten bereits eine offene Ganztagsschule etabliert ist. Die aktuellen Betreuungszeiten decken den Bedarf im Alltag bereits weitgehend ab. Am Standort Coppenbrügge beginnt der Ganztag um 7:30 Uhr und reicht bis maximal 15:30 Uhr, während in Bisperode die Betreuung von 8 Uhr bis 16 Uhr gewährleistet ist. „Wir als Schulträger sehen hier nicht die große Herausforderung, da uns diese Ganztagssituation bereits bestens bekannt ist“, erklärte Küllig mit Blick auf den regulären Schulbetrieb.

Die eigentliche Aufgabe liegt jedoch in der Abdeckung der schulfreien Zeit. Hier arbeitet der Flecken eng mit dem Landkreis zusammen, der für diesen Bereich zuständig ist. Die Planung basiert auf den insgesamt zwölf Ferienwochen pro Jahr, von denen acht Wochen durch die Ganztagsbetreuung abgedeckt werden sollen. Die verbleibenden vier Wochen entfallen auf fest definierte Schließzeiten. Diese setzen sich aus zwei Wochen in den Sommerferien, den Winterferien sowie den sogenannten „Flex-Ferien“ zusammen. Unter Letzteres fallen einzelne freie Tage wie nach Himmelfahrt oder Pfingsten sowie die Zeugnisferien.

Die Zeit drängt, doch die Verantwortlichen zeigen sich zuversichtlich. Laut dem Bürgermeister biegen die Planungen nun auf die Zielgerade ein, da in Absprache mit dem Landkreis innerhalb eines Vierteljahres die finalen Umsetzungen stehen müssen. Da im kommenden Schuljahr zunächst nur das verbindliche Angebot für die erste Klassenstufe sichergestellt werden muss, ist die Verwaltung guter Hoffnung, die gesetzlichen Anforderungen fristgerecht bewerkstelligen zu können.

Foto: In der Grundschule Coppenbrügge gibt es schon eine Ganztagsbetreuung