Pressemitteilung – „Viele magische Momente“: Diakonin Melanie Voß in St. Nicolai Coppenbrügge feierlich aus dem Dienst verabschiedet
Kirchenkreis/Coppenbrügge – Es war ein bewegender Gottesdienst in der St. Nicolai-Kirche Coppenbrügge: Diakonin Melanie Voß wurde von der stellvertretenden Superintendentin Andrea Haase aus ihrem Dienst in den Gemeinden der Kirchenregion Ith und beim Kirchenkreisjugenddienst (KKJD) verabschiedet. Zahlreiche Wegbegleiter:innen waren gekommen, um gemeinsam auf ihr Wirken in den Gemeinden und im Kirchenkreis zurückzublicken.
Schon der Beginn setzte dabei einen starken persönlichen Akzent: Der Soundtrack aus den Harry-Potter-Filmen erklang – eine Hommage an Voß’ große Leidenschaft. Unter dem Motto „Magic Moments“ stand der gesamte Gottesdienst und griff viele besondere Erinnerungen auf.
Pastorin Martina Frost brachte die Stimmung auf den Punkt: „Wir sind hier, um Dir Danke zu sagen. Und das ist mit vielen Emotionen verbunden.“ Auch Pastor Ingo Wiegmann würdigte Voß’ Wirken: „Du bist ein Segen für die Gemeinde. Wie gut, dass du hier gelandet bist und wie viel Segen durch dich spürbar wurde.“ Segen sei etwas Kraftvolles, sagte er – wie ein Rückenwind, der trägt. „Wir wünschen dir Segen, und zwar volle Pulle.“ Mit einem plattdeutschen Zuspruch schloss er: „Wes man nich bang, Gott is bi di.“
Für das Team erinnerte Diakoninkollegin Andrea Gärtner an viele gemeinsame „magische Momente“. Symbolisch überreichte sie eine Gryffindor-Tasche, die von den Wegbegleiter:innen mit Erinnerungen an die gemeinsame Zeit gefüllt wurde: „Danke für all die besonderen Augenblicke, die du uns geschenkt hast.“
In der Aussegnung blickte Andrea Haase auf Voß’ Lebensweg zurück. Seit 2014 war sie im Kirchenkreis tätig, engagierte sich mit großem Herzblut für Kinder, Jugendliche und Familien. Bereits in ihrer eigenen Konfirmandenzeit war sie als Teamerin aktiv. Über ihr Studium der Sozialpädagogik fand sie ihren beruflichen Weg, der sie schließlich in den kirchlichen Dienst führte. Freizeiten, Schulungen, Jugendarbeit und ihr Einsatz für Glaubensfragen prägten ihre Arbeit nachhaltig. „Dir war wichtig, dass junge Menschen Orientierung finden und Glauben erleben können“, so Haase.
Nach der Aussegnung erklang das Lied „Herr, wir bitten: Komm und segne uns“. Auch die Kirchenvorstandsvorsitzende Susanne Korth dankte Voß für ihr Engagement.
Sichtlich bewegt verabschiedete sich Melanie Voß und bedankte sich für die Wertschätzung und die gemeinsame Zeit. Besonders die Arbeit mit Jugendlichen habe ihr stets viel bedeutet. Sie sei dankbar, ihren Weg im Kirchenkreis gegangen zu sein.
Zum Abschluss erfüllte „A Kind of Magic“ von Queen als ein passender musikalischer Ausklang für einen Gottesdienst voller Erinnerungen, Dankbarkeit und Segen die Kirche.
Melanie Voß kann aus gesundheitlichen Gründen ihre Arbeit als Diakonin derzeit nicht weiter ausüben.
Quelle: Thomas Schlenz


