Big-Points für SG Saale-Ith/Marienhagen im Abstiegskampf
HSC BW Tündern – SG Saale-Ith/Marienhagen 1:4 (0:3)
Tündern/Marienhagen (gök). In der 2. Kreisklasse setzte die SG Saale-Ith/Marienhagen am vergangenen Spieltag ein deutliches Ausrufezeichen. Mit einem souveränen 4:1 (3:0)-Auswärtssieg beim HSC BW Tündern III entführte die Spielgemeinschaft drei überlebenswichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Unter der Regie von Aushilfs-Coach David Gesterling zeigte die Mannschaft eine geschlossene Reaktion auf die prekäre Tabellensituation.
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams suchten ohne langes Abtasten den Weg nach vorne, geprägt von intensiven Zweikämpfen. Den besseren Start erwischte dabei die SG. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß aus der eigenen Hälfte bediente Elias Albrecht den startenden Sebastian Braukmüller. Dieser behielt im Eins-gegen-eins vor dem Tündern-Gehäuse die Nerven und schob bereits in der 9. Minute zur frühen Führung ein.
Tündern zeigte sich jedoch keineswegs geschockt. In einer Phase, in der die Partie hin und her wogte, hatten die Gastgeber Pech im Abschluss. Ein Freistoß von Serdal Aydin streifte die Latte, kurz darauf verhinderte der Pfosten den Ausgleich für die Schwalben. Die SG Saale-Ith/Marienhagen ließ sich von diesen Schreckmomenten nicht verunsichern und agierte vor dem Tor eiskalt. In der 25. Minute schraubte sich Tobias Kutschinski nach einer präzisen Ecke von Maximilian Stichweh hoch und köpfte zum 0:2 ein. Noch vor dem Pausenpfiff legte der Kapitän selbst nach. Nach starker Vorarbeit von Landry Nzikoruriho, der den Ball im Strafraum behauptete und das Auge für den Mitspieler bewies, versenkte Maximilian Stichweh die Kugel zum 0:3-Halbzeitstand im langen Eck (35.).
„In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, Tündern nicht wieder ins Spiel zurückkommen zu lassen, was dann sehr gut geklappt hat“, so Gesterling nach dem Spiel zufrieden. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff revanchierte sich Stichweh bei seinem Vorlagengeber. Seine Ecke fand den Kopf von Landry Nzikoruriho, der den Ball mithilfe des Innenpfostens zum 0:4 über die Linie drückte (48.). Zwar versuchte Tündern in der Folge noch einmal alles, doch die Defensive der Gäste stand über weite Strecken sicher. Erst in der 82. Minute gelang Serdal Aydin der Ehrentreffer für die Schwalben, als er eine hohe Hereingabe technisch anspruchsvoll per Volley verwertete. Zu diesem Zeitpunkt war die Messe jedoch bereits gelesen. Die SG brachte den Vorsprung mit der nötigen Ruhe über die Zeit.
Nach dem Abpfiff zeigte sich Aushilfs-Coach David Gesterling hochzufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge: „Der Sieg ist über die kompletten 90 Minuten absolut verdient und wurde durch eine kämpferische und geschlossene Mannschaftsleistung eingefahren. Hervorheben möchte ich heute keinen, da es von allen eine Top-Leistung war.“
Tore: 0:1 Sebastian Braukmüller (9.), 0:2 Tobias Kutschinski (25.), 0:3 Maximilian Stichweh (35.), 0:4 Landry Nzikoruriho (48.), 1:4 Serdal Aydin (82.)
Foto: Nach dem Auswärtssieg war die Stimmung in der Kabine bestens
