Kontinuität an der Seitenlinie
Martin Flenter verlängert beim FC Saale-Ith
Thüste/Lauenstein (gök). Der Kreisligist FC Saale-Ith setzt auf Beständigkeit. Trainer Martin Flenter hat seine Zusage für eine weitere Spielzeit gegeben. Trotz einer sportlich herausfordernden Umbruchphase herrscht zwischen Mannschaft, Vorstand und Trainer großes Vertrauen. Für den erfahrenen Coach war die Entscheidung nach eigener Aussage „gar nicht schwer“, da das Fundament im Verein stimmt.
Besonders das Umfeld beim FC Saale-Ith gab den Ausschlag für die Verlängerung. Flenter lobt die professionelle Unterstützung durch das Funktionsteam. „Zwei Betreuer, ein Torwarttrainer und ein Co-Trainer – hier ist wirklich alles gegeben. Man lässt mich in Ruhe arbeiten“, erklärt Flenter und lobt dabei das ganze Team um das Team. Besonders das ehrliche Verhältnis zur Vereinsführung, allen voran zu Sven Köhne, schätzt der Trainer sehr. „Hier habe ich nicht das Gefühl, dass im Hintergrund gebohrt wird. Wenn etwas nicht passt, wird es mir direkt ins Gesicht gesagt.“
Sportlich blickt der FC auf ein kompliziertes Jahr zurück. Flenter macht kein Hehl daraus, dass man sich tabellarisch mehr erhofft hatte. Doch die Gründe liegen für ihn auf der Hand. Mehrere Leistungsträger brachen weg, was die Mannschaft in einen tiefgreifenden Umbruch zwang. Angesichts dieser Voraussetzungen schlage sich das Team „noch ganz gut“, auch wenn derzeit schlichtweg nicht mehr drin sei.
Für die neue Saison hat Flenter klare Ziele formuliert. So will er bei dem Umbruch weiter das Teamgefüge stärken und die Mannschaft noch mehr zu einer echten Einheit formen. Der aktuell „dünne“ Kader muss auch mit Blick auf noch einige ältere Spieler weiter verbreitert werden. Ein offenes Geheimnis ist die Vakanz im Angriff. Seit dem Abgang von Torjäger Felix Lassan fehlt dem FC Saale-Ith die Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse. „Die Jungs vorne machen das gut, aber ein echter Knipser macht eben auch mal aus keiner Chance ein Tor“, so Flenter. Der Verein befinde sich bereits in Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen, um diese Lücke zu schließen und in der nächsten Saison im gesicherten Mittelfeld oder gar weiter oben anzugreifen.
Dass die Chemie stimmt, zeigt sich auch in den Gesprächen mit den Spielern. Viele Akteure machten ihre eigene Zusage für die kommende Saison davon abhängig, ob Flenter bleibt. Die Mannschaft ist mit der Arbeit ihres Übungsleiters sichtlich zufrieden. Der Trainer selbst bleibt trotz der aktuellen Herausforderungen hochmotiviert: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt, aber ich sehe, dass es funktioniert. Solange die Mannschaft mitzieht, hänge ich mich weiter gerne voll rein.“ Er denke von Jahr zu Jahr – und das nächste Jahr gehört bei ihm ganz klar wieder dem FC Saale-Ith.
Besonders froh ist der Vereinsvorsitzende, dass Flenter nicht die einzige Konstante beim FC ist. „Mit Holger Wintel und Jannik Lehnhoff haben auch unser Torwart- und Co-Trainer für die nächste Saison schon zugesagt“, freut sich Sven Köhne.
Foto: Sven Köhne, Martin Flenter, Jannik Lehnhoff und Holger Wintel freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit
