Wer backt das beste Brot im Weserbergland?

2. Coppenbrügger Brotbackwettbewerb ruft Hobbybäcker an den Burggraben

Coppenbrügge (gök). Es wird wieder geknetet, geformt und gebacken. Am Pfingstsonntag, den 24. Mai 2026 verwandelt sich das Burgmuseum Coppenbrügge in eine duftende Backstube. Zum zweiten Mal findet der große Brotbackwettbewerb statt, bei dem es nicht nur um die Ehre, sondern auch um die Gunst der Besucher geht.

„So höret, höret, edle Leut von Nah und Fern!“ Mit diesem ritterlichen Aufruf lädt das Organisationsteam alle Backbegeisterten aus dem gesamten Weserbergland ein, ihre Künste unter Beweis zu stellen. Nach dem Erfolg des ersten Wettbewerbs geht die Suche nach dem köstlichsten Laib des Fleckens nun in die zweite Runde. Am 24. Mai wird es ab 15:30 Uhr spannend im historischen Ambiente des Burgmuseums. Dann müssen die „Brotstreiter“ ihre Werke präsentieren, die sie vorher Zuhause zubereiten konnten. Dabei ist der Wettbewerb bewusst offengehalten. Ob die geheimgehaltene Rezeptur der Großeltern, die gemeinsam mit den Enkeln gebacken wurde, das traditionelle Sauerteigbrot oder kreative Eigenkreationen von Familien und Einzelpersonen – jeder selbstgebackene Laib ist willkommen.

Das Besondere am Coppenbrügger Wettbewerb ist, dass es keine strenge Fachjury im Hinterzimmer gibt. Stattdessen wird das „gemeine Volk“ zum Richter ernannt. Alle Besucher sind eingeladen, die verschiedenen Brote vor Ort zu probieren und die Kruste sowie den Geschmack unter die Lupe zu nehmen. Jeder Gast erhält drei Stimmen, um seine persönlichen Favoriten zu küren. Auf die drei Erstplatzierten warten nicht nur Ruhm und Ehre in der Backgemeinschaft, sondern auch „gar löbliche Preise“, wie die Veranstalter versprechen.

Wer seinen Hut – oder besser gesagt seinen Brotkorb – in den Ring werfen möchte, sollte nicht zu lange zögern. Anmeldungen werden ab sofort bis zum 17. Mai 2026 entgegengenommen. Mitmachen kann jeder, der Spaß am Backen hat. Anmeldungen sind unkompliziert per WhatsApp unter Tel 0176-70049008 oder per E-Mail an D.Rasch92@web.de möglich.

Foto: Die Resonanz bei der Erstauflage im letzten Jahr war sehr groß