Einheitliche Regelung für Duinger Sportplätze

Flecken unterstützt Vereine bei der Rasenpflege

Duingen (gök). In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales und Sport des Flecken Duingen im Jugendzentrum stand auch die Pflege der heimischen Sportanlagen im Fokus der Beratung. Unter dem Vorsitz von Joachim Grutzeck diskutierten die Mitglieder über die notwendige Sandung der Rasenplätze im Sportzentrum Duingen sowie auf dem Sportplatz in Marienhagen. Da beide Anlagen im Eigentum des Flecken stehen, aber durch unterschiedliche vertragliche Vereinbarungen mit dem Duinger SC und dem TSV Marienhagen genutzt werden, bestand dringender Klärungsbedarf hinsichtlich der Kostenverteilung.

Der stellvertretende Gemeindedirektor Andreas Goslar erläuterte die aktuelle Problematik der ungleichen Vertragslage. Während aufgrund der Gemeindevergangenheit der Flecken Duingen früher beim Sportzentrum Duingen sowohl die Kosten für das Material als auch die Arbeitsleistung des Bauhofs übernahm, war der TSV Marienhagen laut Vertrag mit der damaligen Gemeinde Marienhagen bisher verpflichtet, sämtliche Unterhaltungsarbeiten auf eigene Rechnung durchzuführen. Angesichts erheblich gestiegener Preise für den benötigten Spezialsand plädierte die Verwaltung für eine einheitliche und gerechte Lösung für beide Vereine, die mittlerweile beide im Zuständigkeitsbereich des Flecken Duingen liegen.

Im Rahmen der Debatte hob Meike Glaß von der SPD hervor, dass die regelmäßige Besandung der Plätze nicht nur der Werterhaltung der Flächen diene, sondern vor allem der Gesundheit der Sportler zugutekomme. Ein gut gepflegter Rasen mindere das Verletzungsrisiko deutlich. Ausschussvorsitzender Joachim Grutzeck betonte ebenfalls die Wichtigkeit der Gleichbehandlung. Er stellte zur Diskussion, ob künftig beide Vereine die Kosten komplett selbst tragen, der Flecken alles übernimmt oder eine hälftige Teilung der Ausgaben angestrebt wird.

Dirk Borovka von der CDU Fraktion sprach sich deutlich für eine partnerschaftliche Lösung aus und befürwortete einen pauschalen Zuschuss von 50 Prozent für beide Vereine. Dieser Vorschlag stieß im Gremium auf breite Zustimmung. Die Gesamtkosten für den Kauf und die Lieferung der insgesamt 125 Tonnen Sand werden derzeit auf etwa 6500 Euro geschätzt. Die entsprechenden Mittel müssen als zusätzliche Ausgaben für die Sportanlagenunterhaltung in den Nachtragsplan aufgenommen werden.

Am Ende der Beratungen fällte der Ausschuss eine klare Entscheidung. Einstimmig wurde beschlossen, dem Verwaltungsausschuss und dem Rat zu empfehlen, künftig für beide Vereine einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Sandkosten zu gewähren. Damit wird sichergestellt, dass die Sportplätze in Duingen und Marienhagen im kommenden Sommer wie geplant saniert werden können und eine faire finanzielle Basis für die ehrenamtliche Arbeit der Sportvereine geschaffen wird.

Foto: Der Duinger Rasen soll im Sommer gesandet werden