Magisches Feuer vertreibt den Winter am Lauensteiner Naturfreundehaus

Lauenstein (gök). Die Walpurgisnacht am Naturfreundehaus in Lauenstein hat sich mittlerweile zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. Auch in diesem Jahr folgten hunderte von Besuchern der Einladung, um gemeinsam in den Mai zu feiern. Die Veranstaltung blickt auf eine erfolgreiche Tradition zurück und war bereits in den vergangenen Jahren stets hervorragend besucht. Besonderes Glück hatten die Gäste und Organisatoren diesmal mit dem Wetter. Während die Feierlichkeiten in der Vergangenheit durchaus schon einmal unter widrigen Bedingungen stattfanden, strahlte der Himmel pünktlich zum Festbeginn. Diese guten Voraussetzungen sorgten dafür, dass der Grillstand von den hungrigen Besuchern fast ununterbrochen belagert wurde und das kulinarische Angebot sehr guten Anklang fand.

Dass das Gelände am Naturfreundehaus aus allen Nähten platzte, liegt auch an der schwindenden Konkurrenz in der Umgebung. Mittlerweile gibt es in der Region kaum noch andere Veranstaltungen, die am Abend des 30. April ein vergleichbares Programm bieten. Im Mittelpunkt des Geschehens stand dabei wieder die traditionelle Hexenverbrennung, mit der symbolisch der Winter vertrieben und die warme Jahreszeit begrüßt wurde. Ein wichtiger Faktor für den anhaltenden Erfolg ist laut dem Vereinsvorsitzenden Bernd Golembek die Preisgestaltung der Naturfreunde. Die Organisatoren achten bewusst auf familienfreundliche Preise, damit der Ausflug zum Hexenfeuer für alle Generationen erschwinglich bleibt. Ohne den unermüdlichen Einsatz der Gemeinschaft wäre ein solches Fest jedoch nicht denkbar. „Insgesamt sorgten 36 ehrenamtliche Helfer hinter den Kulissen und an den Ständen für einen reibungslosen Ablauf und einen unvergesslichen Abend“, ist Golembek für die Unterstützung dankbar.

Foto1964+1970: Die Walpurgisnacht am Naturfreundehaus Lauenstein ist jedes Jahr sehr gut besucht

Foto1967: Klaus-Werner Golembek und Bernd Golembek mit der beliebten Hexe