Förderung für das „Haus der Möglichkeiten“

Aufenthaltsraum in Levedagsen wird winterfest gemacht

Levedagsen (gök). Das Engagement im „Haus der Möglichkeiten“ – im Dorfleben und der Region besser bekannt als „HadeMö“ – reißt nicht ab. Die Einrichtung in Levedagsen, die sich seit vielen Jahren intensiv und liebevoll um die Betreuung sowie psychotherapeutische Unterstützung von Kindern und Jugendlichen kümmert, darf sich erneut über eine kräftige Finanzspritze freuen. Der Förderverein Bundesdeutscher Hilfsdienste e.V. unterstützt das wichtige Projekt am Thüster Berg erneut mit einem großzügigen Geldbetrag.

Die Fördermittel sind bereits fest verplant und sollen direkt in die Infrastruktur des Resthofes fließen. Konkret geht es um den weiteren Ausbau des schrittweise entstehenden Aufenthaltsraumes für die Kinder- und Jugendgruppen. Nachdem dort vor Kurzem bereits erfolgreich Stromleitungen verlegt werden konnten, steht nun der nächste große Schritt an. Der Raum soll komplett geschlossen und isoliert werden. Ziel ist es, den Aufenthaltsraum so herzurichten, dass er von den Kindern und Jugendlichen sowie ehrenamtlichen Helfern auch in den kalten Herbst- und Wintermonaten voll genutzt werden kann. Bisher waren viele Aktivitäten im Außenbereich oder in ungeschützten Gebäudeteilen stark wetterabhängig.

Wie wichtig solche wetterfesten Rückzugsorte sind, zeigte sich jüngst beim aktuellen Zeltlager des Vereins. Insgesamt 13 Kinder verbrachten erlebnisreiche Tage auf dem Gelände in Levedagsen. Die Vereinsvorsitzende Sandra Schumacher blickt zufrieden auf die Dynamik zurück. Selbst parallele Termine im örtlichen Schützenverein hielten die Kinder nicht vom Kommen ab – einige wurden von ihren Müttern zwischendurch kurz abgeholt, um beim Fest im Dorf dabei zu sein, und kehrten danach sofort wieder ins Camp zurück. Während des Zeltlagers machte sich auch Dieter Koenzgen vom Förderverein Bundesdeutscher Hilfsdienste selbst ein Bild vor Ort. Er besuchte die Einrichtung und das Lager in einer der Erholungspausen nach dem gemeinsamen Essen. Im persönlichen Gespräch mit Sandra Schumacher zeigte sich Koenzgen sichtlich beeindruckt und begeistert von der gelebten Praxis, der familiären Atmosphäre und dem unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer. Sogar die Jugendlichen packten beim Küchendienst wie selbstverständlich mit an.

Im Rahmen des Besuchs wurden auch zukünftige Pläne und kleine Herausforderungen besprochen. Dank der erneuten großzügigen Förderung des Hilfsdienstes ist das HadeMö in Levedagsen wieder ein Stück krisenfester und zukunftssicherer aufgestellt, um benachteiligten Kindern der Region auch weiterhin den Raum zu bieten, den sie zur Entfaltung und Heilung so dringend benötigen.

Foto: In Levedagsen herrschte helle Freude beim Besuch von Dieter Koenzgen (2.v.l.)