Internationale Hundefrisbee-Elite stürmt Eime
Rekord-Teilnehmerfeld beim 3. Wirbelwind-Cup am 8./9. August
Eime (gök). Wenn am Wochenende des 8. und 9. August 2026 der Sportplatz des SV Eime zum Treffpunkt der internationalen Hundefrisbee-Szene wird, erwartet Aktive und Zuschauer ein Event der Superlative. Der dritte Wirbelwind-Cup – insgesamt bereits das sechste Dog-Frisbee-Turnier in dem beschaulichen Ort – wirft große Schatten voraus. Die veranstaltende Sparte „DreamCatchers“, die seit 2019 fest zum Vereinsleben des SV Eime gehört, verzeichnet in diesem Jahr ein sensationelles Teilnehmerfeld. Mit doppelt so vielen Startern wie im Vorjahr bricht das Event alle Rekorde. Der Grund dafür liegt für die Spartenleiterin Martina Stöhr auf der Hand. Der Eimer Cup dient als offizielles Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft im tschechischen Nachbarland, weshalb zahlreiche europäische Teams nach Eime reisen, um sich die begehrten Startplätze zu sichern.
Für Spartenleiterin Martina Stöhr und ihr Organisationsteam bedeutet dieser enorme Zuwachs eine echte sportliche Kraftprobe. Da einige Vereinsmitglieder in diesem Jahr urlaubsbedingt oder durch Familienzuwachs fehlen, muss das kleinere Helferteam tatkräftig anpacken. Bereits am 6. August beginnt der Aufbau auf dem Sportgelände, ehe ab Freitag, dem 7. August die Anreise vieler internationaler Sportler erfolgt. Um den großen Ansturm der Teams und der erwarteten Zuschauer optimal zu bewältigen, haben sich die Organisatoren dieses Jahr gezielt Verstärkung geholt. Gleich vier Aussteller bereichern das Gelände und auch der beliebte Pizzawagen ist wieder mit von der Partie. Für das gewohnt hervorragende leibliche Wohl und die Verpflegung sorgt wie immer der SV Eime, der den Platz liebevoll vorbereiten wird.
Wegen des verdoppelten Starterfeldes haben sich die Verantwortlichen auf einen straffen und deutlich verlängerten Zeitplan eingestellt. Am Samstag wird von morgens um 9 Uhr bis abends gegen 20 Uhr auf dem Platz gespielt. Den absoluten sportlichen Höhepunkt des Samstagnachmittags bildet dabei die offene Klasse im Freestyle. Hier zeigen Mensch und Hund in einer zweiminütigen, choreografierten Kür zu mitreißender Musik ihr ganzes Können, bei dem Schwierigkeitsgrad, Wurftechnik und das perfekte Zusammenspiel von der Jury bewertet werden. Am Sonntag laufen die Wettkämpfe nahtlos weiter, bis gegen Ende des Nachmittags die große Siegerehrung ansteht und die internationale Hundesport-Elite nach spannenden Tagen wieder die Heimreise antritt.
Neben dem Freestyle messen sich die Teilnehmer in der Disziplin Distance, bei der es vor allem auf Weite und den sicheren Fang der Scheibe in der Luft ankommt – jeweils unterteilt in die „beginner“ und „open class“. Für zusätzliche Unterhaltung in der Mittagspause sorgt zudem das beliebte „Dogdartbee“, bei dem Teams auf eine übergroße Dartscheibe zielen. Trotz des sportlichen Ehrgeizes zeichnet sich das Turnier durch die für den Hundefrisbee-Sport typische, entspannte Atmosphäre aus, bei der das Miteinander und die Liebe zum Tier im Vordergrund stehen. Ob agile Border Collies, Australian Shepherds oder andere gesunde Rassen: Die strengen Regeln auf dem Trainingsplatz – wie etwa immer nur ein aktiver Hund zur Vermeidung von Ablenkung – garantieren einen fairen und sicheren Ablauf für Mensch und Tier, während die Werfer sich auf dem Platz stets aufs Neue gegen den unberechenbaren Wind behaupten müssen. Zuschauer sind auf dem Gelände, auf dem viele Teilnehmer traditionell direkt campen, herzlich willkommen.
Foto7058: Beim Dogdartbee kommt es auf Zielgenauigkeit an
Foto7135: Die Zuschauer können sich auf spektakuläres Dogfrisbee freuen

