Marius Fröschke blickt optimistisch in Wahlkampf
Fröschke fordert Amtsinhaber bei Bürgermeisterwahl in Salzhemmendorf heraus
Lauenstein/Salzhemmendorf (gök). Der 32jährige Marius Fröschke aus Lauenstein fordert als parteiloser Kandidat mit Unterstützung der SPD den Amtsinhaber bei der Bürgermeisterwahl in Salzhemmendorf heraus. Fröschke bringt beruflich aus der Finanzverwaltung auch Verwaltungserfahrung mit. Aufgewachsen in Lauenstein ist er in der Region tief verwurzelt. Privat steht für den verheirateten Familienvater derzeit neben der Politik der Alltag mit seinem einjährigen Sohn im Mittelpunkt.
Der Impuls für seine Kandidatur entstand keineswegs in den Hinterzimmern politischer Parteien, sondern mitten im ehrenamtlichen Engagement. Als erster Vorsitzender des Fördervereins Naturbad Lauenstein hatte Fröschke in den vergangenen Jahren viel Kontakt zur Politik. „Bei einem Essen zur Vorbereitung des Mittelaltermarktes auf dem Badgelände kam im lockeren Gespräch mit Veranstaltern und Mitstreitern dieses Jahr erstmals die scherzhafte Frage auf, warum ich eigentlich nicht als Gemeindebürgermeister kandidiere“, erinnert sich Fröschke an den ersten Schritt zur Kandidatur zurück. Aus dem anfänglichen Flachs entwickelte sich schnell Ernst. Bestärkt durch positiven Zuspruch von Freunden sowie die Rückendeckung seiner Familie, fasste Fröschke den Entschluss zur Kandidatur. Die Mitarbeit am Dorfentwicklungsplan verdeutlichte ihm zudem, dass er seine Energie nicht nur für seinen Heimatort, sondern für die gesamte Gemeinde einbringen möchte.
Auf Fröschkes eigene Initiative hin folgten Vorabgespräche mit Mitgliedern aus dem Ortsrat, um tiefere Einblicke hinter die Kulissen der Verwaltungspolitik zu gewinnen. Trotz der Unterstützung durch die Sozialdemokraten betont Fröschke nachdrücklich seine Unabhängigkeit. „Ich bin und bleibe parteilos“, stellt er klar. Ihm war aber ein starker Rückhalt im Vorfeld wichtig, um nicht als Einzelkämpfer dazustehen. Ergänzend hat er den Kontakt zu allen im Rat vertretenen Fraktionen und Wählergemeinschaften gesucht. Mit den Aktiven Bürgern fand bereits ein konstruktiver Austausch über eine mögliche Zusammenarbeit statt.
Inhaltlich setzt Marius Fröschke sowohl auf kurzfristige Impulse als auch auf weitblickende Strategien. Ein zentrales Anliegen ist ihm die Sicherung der medizinischen Versorgung im Flecken bei vielen vor dem Ruhestand stehenden Ärzten. Zudem will er das Ehrenamt als verlässlicher Partner stärken und das Wir-Gefühl in den Ortschaften beleben. Langfristig reicht ihm ein reiner Dorfentwicklungsplan nicht aus. Fröschke schwebt eine umfassende und langfristige Stadt- und Gemeindeentwicklung vor, um durch geschickte Vernetzung auf Landes- und Bundesebene Fördermittel nach Salzhemmendorf zu holen.
Für seinen Traum vom Bürgermeisteramt geht Fröschke aufs Ganze. Eine parallele Kandidatur für den Gemeinderat schloss er bewusst aus, um maximale Überzeugung für das Hauptamt zu signalisieren. Bis zum Wahltag stehen noch kräftezehrende Wochen an. Neben Infoständen vor Einkaufsmärkten, Social-Media-Aktivitäten und geplanten Dorftouren hat Fröschke bereits persönlich 50 bis 60 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, um seine Flyer haushaltsscharf zu verteilen. Der Einsatz ist hoch, doch das Ziel steht für den Lauensteiner fest: der Einzug in das Salzhemmendorfer Rathaus als Bürgermeister.
Foto: Marius Fröschke will als Bürgermeister ins Rathaus einziehen
