Kontinuität und neue Ziele

Clemens Pommerening kandidiert erneut als Gemeindebürgermeister

Salzhemmendorf (gök). Seit zwölf Jahren steht Clemens Pommerening an der Spitze des Fleckens Salzhemmendorf. Amtsmüdigkeit ist für den 58jährigen Wallenser jedoch ein Fremdwort. Der verheiratete Vater zweier erwachsener Töchter hat sich entschieden, erneut für das Amt des Gemeindebürgermeisters zu kandidieren. Für Pommerening ist der Dienst im Rathaus eine echte Herzensangelegenheit. Seine Motivation zieht er vor allem daraus, begonnene Prozesse weiterzuführen und Salzhemmendorf als lebenswerte Heimat nachhaltig zu gestalten.

Dass Kommunalpolitik einen langen Atem erfordert, zeigt der Blick auf vergangene Vorhaben. So schaffte es die Verwaltung in den letzten Jahren, nahezu das gesamte Brückennetz des Fleckens zu durchleuchten und Großteils zu sanieren. Auch in die Betreuungsinfrastruktur und den Bildungsbereich wurde massiv investiert. Nach den Ausbauten der Grundschulen in Oldendorf und Salzhemmendorf rücken nun der Erhalt sowie die Weiterentwicklung der Kindergartenstandorte in Osterwald und Lauenstein in den Fokus. Besonders zwei Großprojekte liegen dem Bürgermeister für eine weitere Amtszeit am Herzen – der Neubau des Gemeindebauhofs sowie die Realisierung eines gemeinsamen Feuerwehrhauses. Während beim Bauhof Arbeitsbedingungen geschaffen werden sollen, die wieder heutigen Standards entsprechen, setzt die Gemeinde mit dem Feuerwehrhaus eine grundlegende Strukturentscheidung um, die bereits vor zwei Jahrzehnten angestoßen wurde. Schon in den letzten Jahren wurde massiv in andere Feuerwehrprojekte investiert. „Projekte und Dinge umzusetzen, dauert in Deutschland leider sehr lange. Man braucht einen langen Atem. Meine Motivation für eine weitere Amtszeit ist es, die Dinge, die jetzt angeschoben oder angedacht sind, dann auch noch möglichst weit umzusetzen beziehungsweise auf den Weg zu bringen“, so Pommerening im Gespräch. Pommerening tritt zwar als Einzelbewerber an, wird aber ideell und im Wahlkampf personell von der CDU unterstützt. P

Die finanziellen Rahmenbedingungen bleiben eine der größten Hürden. Als steuerschwache Kommune spürt Salzhemmendorf die flächendeckende Krise der Kommunalfinanzen deutlich. Nach Ansicht Pommerenings reichen bloße Zuschüsse nicht mehr aus, er fordert eine grundlegende Reform auf Landesebene. Um in diesem Umfeld handlungsfähig zu bleiben, gewinnt auch die Vernetzung weiter an Bedeutung. Ob Kontakte zu Fachbehörden, Fördergebern oder bis in die Landes- und Bundespolitik – Netzwerkarbeit nimmt einen wichtigen Teil des Alltags ein, um im Bedarfsfall kurze Wege nutzen zu können. Parallel steht in der Verwaltung ein generationsbedingter Umbruch bevor. Da in den nächsten Jahren zahlreiche langjährige Leistungsträger in den Ruhestand wechseln, sieht der Bürgermeister eine reizvolle Aufgabe darin, diesen Übergang aktiv mitzugestalten und ein neues, motiviertes Team für die Zukunft der Gemeindeverwaltung aufzustellen.

Ein zentraler Pfeiler des Zusammenlebens im Flecken bleibt das ausgeprägte Ehrenamt. Ob Dorf- und Sportvereine oder gesellschaftliche Initiativen – die Bereitschaft der Bürger zur Eigeninitiative hat im Flecken laut Pommerening Tradition. Um diese Strukturen zu sichern, setzt die Gemeinde weiterhin auf bewährte Strukturen wie die Freiwilligenagentur. Sie soll künftig noch gezielter Angebot und Nachfrage bei ehrenamtlichen Aufgaben zusammenbringen und Vereine unterstützen. Am Ende geht es Pommerening darum, dass Salzhemmendorf ein Ort bleibt, an dem die Menschen gut und gerne leben. Dieses Potenzial will er in den kommenden Jahren gemeinsam weiter ausschöpfen und hofft dazu auf Unterstützung bei der Wahl.

Foto: Clemens Pommerening möchte auch weiterhin im Rathaus arbeiten