Erfahrung mit Blick fürs Wesentliche

Dirk Borovka kandidiert als Bürgermeister für Duingen

Duingen (gök). Der Flecken Duingen steht bei der kommenden Kommunalwahl vor bedeutenden Weichenstellungen. Dafür kandidiert Dirk Borovka als Spitzenkandidat der örtlichen CDU für das Amt des Bürgermeisters im Flecken Duingen. Der 56jährige Vertriebler ist tief in der Region verwurzelt und bringt eine mehr als 20jährige Expertise in der Kommunalpolitik mit. Im Gespräch äußert er sich zu seinen Plänen für die Gemeinde, der bewährten Zusammenarbeit im Rat und den Herausforderungen, die der Spagat zwischen Bürgernähe und solider Finanzpolitik mit sich bringt.

Dirk Borovka ist ein Urgestein der Gemeinde. Gebürtig aus Duingen ist er dort zur Schule gegangen, hat nach Mietjahren ein Eigenheim erworben und gemeinsam mit seiner Frau zwei Kinder großgezogen, die auch bis heute fest in der Heimat wohnen und verwurzelt sind. Seine politischen Anfänge reichen über zwei Jahrzehnte zurück, als er vom langjährigen Bürgermeister Klaus Krumfuß überzeugt wurde, in die Kommunalpolitik einzusteigen. Gemeinsam wurden seither zahlreiche Initiativen angestoßen, darunter einst die Gründung der Jungen Union sowie die Etablierung einer funktionierenden Ratsgruppe aus CDU und WGL. Nach der Ankündigung von Klaus Krumfuß, sich aus der Kommunalpolitik zurückzuziehen, war für Borovka der Schritt zur Kandidatur eine logische Konsequenz. Borovka reflektiert diese Entscheidung mit Respekt vor der Aufgabe: „Ich habe Klaus gesagt, ich möchte das gerne, soweit ich das in diesen großen Fußstapfen hier kann, mit vollem Einsatz fortsetzen.“ Neben seiner langjährigen Ratsarbeit im Flecken und in der Samtgemeinde sammelte er auch auf Kreisebene wertvolle Erfahrungen, als er von 2016 bis 2021 dem Hildesheimer Kreistag angehörte.

Für die kommende Ratsperiode setzt der Bürgermeisterkandidat auf eine Fortführung des Kurses, der Duingen seit Jahren prägt und weiterentwickelt. Besonderen Wert legt Borovka darauf, dass Investitionen stets mit Augenmaß getätigt werden. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten stehe die Gemeinde finanziell nach wie vor solide da. Wichtig sei ihm, nicht jedem Fördertopf hinterherzulaufen, wenn der Eigenanteil die kommunalen Mittel übersteige. Vielmehr stehe der konkrete Nutzen für die Bürger im Vordergrund. Als Beispiel für pragmatische und bürgerfreundliche Politik nennt Borovka die gezielte Straßensanierung nach Prioritätenlisten, bei der Fahrbahnschäden kostengünstig ausgebessert werden, ohne die Anwohner mit immensen Beiträgen zu belasten. Auch Großprojekte wie das neue Bürgerzentrum und die Neugestaltung des Töpfermuseums verteidigt er nachdrücklich. Durch das zentrale Bürgerzentrum sei eine barrierefreie Begegnungsstätte geschaffen worden, die zugleich den Ortskern belebe und der Schlüssel für wichtige Fördergelder in den anderen Ortsteilen gewesen sei.

Ein zentrales Anliegen ist Dirk Borovka die Ausgewogenheit zwischen dem Kernort Duingen und den umliegenden Ortsteilen. Eine funktionierende Infrastruktur dürfe nicht an den Grenzen des Hauptortes enden. Von der verlässlichen Schülerbeförderung und Busanbindungen über den Ausbau des digitalen Netzes bis hin zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehren und Vereine müsse die gesamte Gemeinde im Blick behalten werden: „Als Bürgermeister ist es wichtig, dass du alle Ortsteile im Blick hast. Du musst ein gutes Mittelmaß finden. Du darfst weder Capellenhagen noch Coppengrave, Weenzen, Rott oder die anderen Orte vergessen – das muss alles miteinander passen.“ Gleichzeitig betont er die Bedeutung regionaler Kerninfrastrukturen wie des örtlichen Hallenbades, der Kindergärten und der Ausweisung von Neubaugebieten, um die Gemeinde weiterhin als lebens- und liebenswerten Wohnort für alle Generationen zu erhalten.

Auf der Liste der CDU tritt Borovka mit einem breit aufgestellten Team an, das eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Mandatsträgern und neuen Gesichtern sowie unterschiedlichsten Fachkompetenzen vereint. Borovka versteht Kommunalpolitik vor allem als unmittelbaren Dienst an den Menschen vor Ort. Im Gegensatz zur Bundes- oder Landespolitik entscheide sich auf kommunaler Ebene das konkrete Lebensumfeld: „Spätestens kommen die Bürger mit uns in Kontakt, wenn sie die Toilette betätigen – Kanalgebühren. Oder wenn man über die Straße fahrt oder ins Hallenbad geht. Das ist unsere Sache vor Ort.“ Um diesen Bürgerkontakt aktiv zu suchen, setzt das Team auf direkte Gespräche und Info-Stände vor Ort. Mit frischen Ideen, starker Vernetzung und dem klaren Ziel, Bewährtes fortzuführen und Neues voranzubringen, geht Dirk Borovka zuversichtlich in die anstehende Wahl.

Foto: Dirk Borovka vor der umgestalteten Neuen Mitte in Duingen, die in den letzten Jahren erheblich aufgewertet wurde