Spektakel im Pottlandstadion

SG Leinebergland-Ith – SG Eitzum/Rheden/Brüggen 5:2 (1:1)

Duingen (gök). Im heimischen Pottlandstadion in Duingen hat die SG Leinebergland-Ith einen am Ende deutlichen 5:2-Heimsieg gegen die SG Eitzum/Rheden/Brüggen gefeiert. Die Partie begann jedoch mit Anlaufschwierigkeiten für die Gastgeber. Obwohl das Team der Spielertrainer Sahin Mamedov und Justin Röhnsch in der Anfangsphase um geordneten Aufbauspiel bemüht war, setzten die Gäste die ersten gefährlichen Nadelstiche, verfehlten das Gehäuse jedoch zweimal knapp. Den ersten Torschuss der Hausherren in der 11. Minute parierte Gäste-Keeper Christopher Garbs mühelos. In der 26. Minute schlug die SG Eitzum/Rheden/Brüggen schließlich nach einem langen Ball zu. Maxime-Aurel Brunotte blieb im Eins-gegen-Eins mit Heim-Torwart Marco Gerecke eiskalt und vollendete zur 0:1-Gästeführung.

Die Schlussphase des ersten Durchgangs bot reichlich Dramatik. Nachdem Marlon Schuhmacher in der 38. Minute bereits den Gäste-Keeper umkurvt hatte, den Ball jedoch neben das Tor setzte, belohnte sich die Heimelf kurz vor dem Pausenpfiff. Nach einem Konter über Jan-Niklas Hitzer und Justin Röhnsch bediente Letzterer Jannik Kreis, der aus elf Metern eiskalt zum 1:1-Ausgleich vollstreckte (43.). Direkt im Anschluss hatte Kreis sogar die Führung auf dem Fuß, vergab diese jedoch knapp.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die SG Leinebergland-Ith wie ausgewechselt. Bereits in der 46. Minute wurde Kai Henrich im Strafraum gefoult, woraufhin Marek Kuhnt den fälligen Elfmeter sicher zum 2:1 verwandelte. Es folgte eine drückende Phase der Gastgeber. Ein Kopfball von Henrich klatschte an die Latte (50.), eine Direktabnahme von Kreis wurde auf der Linie geklärt (54.) und auch Röhnsch verfehlte nach Vorarbeit von Schuhmacher nur knapp (56.). In der 58. Minute war es dann aber so weit. Nach einem Pass von Kuhnt schlug Röhnsch einen Haken und traf aus 18 Metern präzise ins Eck zum 3:1. Die Gäste steckten jedoch nicht auf und erarbeiteten sich durch Konter Möglichkeiten. In der 63. Minute rettete Gerecke stark im Eins-gegen-Eins, ehe der Heim-Keeper in der 71. Minute einen Foulelfmeter nach einem Schubser parierte und mit den Füßen zur Ecke klärte. Genau diese Ecke führte jedoch zum Anschlusstreffer: Muhammed Mustafa Bayraktar traf in der 72. Minute zum 3:2. Nur zwei Minuten später zählte ein weiterer Treffer der Gäste wegen einer Abseitsstellung nicht. In den Schlussminuten machte die SG Leinebergland-Ith dann durch zwei Konter alles klar. In der 89. Minute bediente Jan-Niklas Hitzer Maxi Stichweh, der trocken ins lange Eck zum 4:2 vollendete und die Vorentscheidung herbeiführte. Nur eine Minute später legte Hitzer erneut auf, sodass Pepe Vasquess im Nachschuss den 5:2-Endstand markieren konnte (90.).

Spielertrainer Sahin Mamedov resümierte nach der Begegnung: „Wir sind als Favorit in das Spiel gegangen und hatten uns vorgenommen, sofort Power-Fußball zu spielen. Das hat in der ersten Halbzeit überhaupt nicht funktioniert, wir waren vom Kopf und von der Körpersprache her gar nicht da. Gegen Ende der ersten Halbzeit kommen wir dann aber zum 1:1. Nach einer Ansprache in der Kabine und einer leichten Systemumstellung lief es dann zunächst sehr, sehr gut. In den ersten 20 Minuten nach der Pause waren wir klar besser und führen verdient mit 3:1. Gegen Ende haben wir etwas mehr gewechselt, wodurch etwas Tempo rausging, aber im Endeffekt haben wir verdient gewonnen.“