Chancen bündeln für die Zukunft
Osterwald setzt auf gemeinsame Dorfentwicklung
Osterwald (gök). In der jüngsten Sitzung des Ortsrates Osterwald standen richtungsweisende Weichenstellungen für das Dorfleben und die regionale Infrastruktur auf der Tagesordnung. Bereits zu Beginn der Beratungen gab es erfreuliche Nachrichten für das Vereins- und Gemeinschaftsleben vor Ort. Der Ortsrat befürwortete einstimmig einen Zuschussantrag der Steigerklause. Für die Neuanschaffung eines Beamers stellt das Gremium eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 300 Euro zur Verfügung, um die mediale Ausstattung der beliebten Begegnungsstätte zu verbessern.
Den zentralen Schwerpunkt der Beratungen bildete jedoch die künftige Ausrichtung der Dorfentwicklung. Das Gremium sprach sich geschlossen dafür aus, sich offiziell für das niedersächsische Dorfentwicklungsprogramm zu bewerben. Nachdem bereits im Frühjahr ein erstes positives Stimmungsbild für eine Kooperation eingeholt wurde, bekräftigten alle Ortsratsmitglieder mit ihrem einstimmigen Votum den festen Willen, diesen Weg nun konsequent einzuschlagen.
Die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Nina Wüstemann (WLP) sieht in dem Vorhaben eine bedeutende Perspektive für den gesamten Flecken: „Das ist eine Riesen-Chance für uns. Die Entscheidung der Ortsräte Oldendorf und Benstorf stehen aber noch aus. Es wäre total schön, wenn wir auch Kräfte bündeln könnten und eine gemeinsame Bewerbung mit Osterwald, Oldendorf, Benstorf, Ahrenfeld und Quanthof vorbereiten. Die Möglichkeiten und Chancen durch die Dorfentwicklung für unsere Orte liegen auf der Hand.“
Zugleich hob Wüstemann hervor, dass das Gelingen der Dorfentwicklung maßgeblich vom Engagement vor Ort abhängt. Das gesamte Projekt stehe und falle mit der aktiven Beteiligung der Bürger, weshalb der Ortsrat auf einen lebendigen und mitreißenden Prozess hofft. Um der Kooperation auch nach außen ein profilierteres Gesicht zu verleihen, kündigte die stellvertretende Ortsbürgermeisterin an: „Für einen kreativen Namen einer möglichen Dorfentwicklungsregion werden wir uns noch ins Zeug legen.“
Foto: Straßen wie der Steigerbrink in Osterwald könnten mit Hilfe der Dorfentwicklung neu gestaltet werden
