Fußball pur beim SC Hemmingen Herbstcup 2026
Nachwuchstalente zaubern auf der Sportanlage des TSV Gronau
Gronau (gök). Auf der Sportanlage des TSV Gronau rollte schon ab frühmorgens ab 9:30 Uhr pausenlos der Ball. Der SC Hemmingen Herbstcup 2026 versammelte 28 Junioren-Teams im U13-Bereich und bot den Zuschauern viele Stunden packenden Jugendfußball. Für das Großevent fuhren zahlreiche Mannschaften bereits in den frühen Morgenstunden an. Auf vier Spielfeldern kämpften Teams aus dem gesamten Bundesgebiet – darunter der FC Süderelbe und HT 16 aus Hamburg, der Berliner AK, der KSV Kassel aus Hessen sowie Vertretungen wie der LTS Bremerhaven und der 1. FC Wilmersdorf – um den Turniersieg. Ergänzt wurde das hochkarätige Teilnehmerfeld durch regionale Vertreter wie den SV 06 Lehrte, TuS GW Himmelsthür, den JFV Hameln, den SC Itzum, den SV Blau-Weiß Neuhof und den gastgebenden TSV Gronau. Neben dem Sport sorgte eine große Tombola mit Trikots und Fanartikeln für strahlende Gesichter.
Ein besonderes Highlight auf der Anlage war der Besuch von Pascal „Qualle“ Martin. Der 24-jährige Erzieher und renommierte Verbandsliga-Schiedsrichter, der auf Social-Media-Plattformen Millionen Follower erreicht, war im Rahmen seiner Kampagne für mehr Fairplay und Respekt im Jugendfußball vor Ort. Anlässlich seiner bundesweiten Aktionen und Workshops nutzte er das Großturnier, um für ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander auf dem Platz zu werben, und traf bei den jungen Nachwuchskickern auf große Begeisterung.
Für die Vertretungen aus der Region verlief das Turnier sportlich eher ernüchternd. Die Mannschaften des TSV Gronau und des SV 06 Holzminden belegten in ihren Vorrundengruppen jeweils den letzten Platz, während die JSG Salzhemmendorf/Osterwald/Coppenbrügge/Bisperode den vorletzten Rang verbuchte und der SV Blau-Weiß Neuhof Vierter seiner Vorrundengruppe wurde. In der Silberrunde sorgte der JFV Hameln für das beste regionale Ergebnis: Nach einem 2:1-Viertelfinalsieg gegen den 1. FC Wolfsburg unterlagen die Hamelner im Halbfinale knapp dem Oststeinbeker SV mit 0:1, sicherten sich im Anschluss jedoch den dritten Platz. Das Finale der Silberrunde entschied der Oststeinbeker SV mit 4:3 nach Elfmeterschießen gegen den JFV Eichenfeld Mitte für sich, der zuvor im Halbfinale die erste Vertretung des FC-TSG Königstein ausgeschaltet hatte.
In der Goldrunde boten die Teams hochklassigen Fußball. Im Viertelfinale setzte sich der TuS GW Himmelsthür klar mit 3:0 gegen HT 16 Hamburg durch, musste sich jedoch im Halbfinale dem SC Hemmingen Rot mit 0:4 geschlagen geben. Im zweiten Halbfinale behielt der KSV Kassel nach Elfmeterschießen mit 3:2 gegen den FC Süderelbe die Oberhand. Das große Finale wurde schließlich zu einer Demonstration der Stärke des Ausrichters. Der SC Hemmingen Rot besiegte den KSV Kassel souverän mit 4:0 und krönte sich damit zum verdienten Turniersieger. Über das gesamte Turnier hinweg kassierten die Hemminger lediglich einen einzigen Gegentreffer.
Hinter dem Mammutturnier steckte ein enormer organisatorischer Kraftakt, wie Organisator Fuad Heto, der als Jugendleiter beim TSV Gronau fungiert und dessen Söhne beim SC Hemmingen-Westerfeld spielen, im Gespräch erläuterte: „Ich kenne die Verantwortlichen aus Hemmingen. Meine beiden Jungs spielen da und deswegen kam es jetzt zu einem Turnier in Gronau. Für ein großes Turnier rund um Hemmingen haben wir keinen Platz gefunden und sind so nach Gronau ausgewichen. Der Planungsaufwand über sechs bis acht Wochen war wirklich groß. Die Bereitschaft in der Elternschaft ist heutzutage zwar nicht mehr allzu groß, aber am Ende des Tages unterstützen uns rund 30 bis 35 Helfer aus Eltern- und Kinderkreisen. Nach so einem Tag ist man dann aber auch froh, wenn es geschafft ist.“
Foto1142: auf der Sportanlage haben es sich die Teams bequem gemacht
Foto1145: den ganzen Tag über herrschte auf der Sportanlage großer Trubel
Foto1150+1156: Der JFV Hameln (rote Trikots) schlug zu Beginn den Oststeinbeker TV überraschend
Foto1161+1164: Die Zuschauer sahen viele gute Spielszenen
Foto1169+1196: Das Zuschauerinteresse auf der Gronauer Sportanlage in der Kuhmasch war groß
Foto1176+1183+1184: Spielszene zwischen Blau-Weiß Neuhof und JSG Salzhemmendorf/Osterwald/Coppenbrügge/Bisperode
Foto1189: Natürlich gab es wieder einige Pokale zu gewinnen
Foto1191: Selbst aus Berlin waren Mannschaften angereist
Foto1206: Der TSV Gronau hält sein Tor sauber
Foto1212: Am Spielfeldrand machen sich die Mannschaften fertig für ihren Einsatz
Foto1300: SC Hemmingen-Westerfeld hat sein eigenes Turnier gewonnen
Foto1301: Pascal „Qualle“ Martin warb für Respekt im Fußball
Foto1303: TuS GW Himmelsthür kam auf einen starken dritten Platz

















