Endgültiges Aus für Altkleidercontainer

Coppenbrügge/Bisperode (gök). In den Coppenbrügger Ortsteilen Coppenbrügge und Bisperode sind die bisherigen Standorte für Altkleidercontainer seit dem 8. Oktober ersatzlos Geschichte. Gemeindebürgermeister Thomas Küllig hat die vollständige Entfernung der Sammelbehälter veranlasst, da es in den vergangenen zwei Jahren an den Standorten zu massiven, anhaltenden Verschmutzungen und unzulässigen Müllablagerungen gekommen war. Mehrfache Hinweise auf Verschmutzungen hatten keine Verbesserung bewirkt, weshalb jetzt gehandelt wurde. Eine Wiedereinrichtung oder ein Ersatz für die Container wird es nach Auskunft der Gemeindeverwaltung in beiden Ortsteilen nicht geben.

Die Maßnahme zeigt jedoch noch nicht bei allen Bürgern Wirkung. Bereits kurz nach dem Abbau wurden erneut Säcke und Altkleidermaterial illegal vor den verbliebenen Glascontainern abgestellt. Die Gemeinde weist daher nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Altglascontainerstandorte keine Abgabestelle für Textilien mehr darstellen und das wilde Ablegen von Müll ordnungswidrig ist.

Für die Entsorgung und Weitergabe von Alttextilien gibt es weiterhin noch Alternativen. „Stark verschlissene oder beschädigte Kleidungsstücke gehören in kleineren Mengen in den normalen Restmüll. Gut erhaltene, sauber gereinigte und tragbare Kleidung sowie Sachspenden nimmt die Bürgerhilfe am Ith am Standort Coppenbrügge (Bahnhofstraße 6) entgegen – allerdings ausschließlich zu den regulären Öffnungszeiten donnerstags von 15 bis 17:30 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr. Größere Mengen an Kleidung können zudem direkt beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Hameln abgegeben werden“, so Bürgermeister Küllig.

Foto Coppenbrügge: In Coppenbrügge wurden trotz Abbau der Container wieder illegal Säcke mit Altkleidern entsorgt, was vom Ordnungsamt verfolgt wird

Foto Verschmutzung: In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Verschmutzungen an den Altkleidercontainern