Titelverteidigung am Humboldtsee

Sascha Mateschka erneut Vereinsmeister des 1. FGC Weser/Leine

Duingen/Wallensen (gök). Auf der Fußballgolfanlage am Humboldtsee entschied sich in den vergangenen Wochen die diesjährige Vereinsmeisterschaft des 1. FGC Weser/Leine. Obwohl der Ligabetrieb aus Sicht der Verantwortlichen sportlich und organisatorisch nicht ganz wie erhofft verlief, lieferten sich die Aktiven von April bis Mitte Oktober spannende Duelle auf dem Grün. Am Ende setzte sich der Vorjahressieger und Doppel-Weltmeister von 2025, Sascha Mateschka, erneut durch und krönte sich nach einem souveränen Finalerfolg gegen Jens Zeiske zum Vereinsmeister.

Der Auftakt der Turnierserie erstreckte sich von April bis Ende Juli. In diesem Zeitraum traten elf Spieler und zwei Spielerinnen in Dreier- und Vierergruppen gegeneinander an, um ihre besten Runden einzureichen. In die Wertung flossen jeweils die sechs besten Scores der Teilnehmenden ein. Nach Abschluss der Vorrunde qualifizierten sich die besten acht Akteure für die Finalrunde. Das anschließende Viertelfinale im August sowie das Halbfinale im September hielten bereits hochklassige Begegnungen bereit, bevor der große Finaltag auf dem Programm stand.

Im Viertelfinale gewann Sascha Mateschka klar mit 128:170 gegen Sven Höper (63:68 und 65:84). Die anderen Spiele verliefen dagegen schon knapper. Markus Binnewies setzte sich mit 146:155 gegen Thomas Mateschka durch, wobei Mateschka beim 73:78 und 73:77 aber nicht chancenlos war. Marco Neumann verlor zunächst 86:73 gegen Björn Zeiske, der sich damit im zweiten Spiel auch eine 70:73-Niederlage für das Weiterkommen leisten konnte (gesamt 156:146). Das knappste Halbfinale gewann dann Jens Zeiske mit 147:151 gegen Florian Hering. Zeiske profitierte auch von seinem ersten Spiel, dass er mit 76:83 gewann. So konnte er sich auch die 71:68-Niederlage im zweiten Spiel gegen Hering leisten. Im Halbfinale musste der ehemalige Doppel-Weltmeister Sascha Mateschka dann schon mehr kämpfen. Endete das erste Spiel noch 69:69 gegen Björn Zeiske, setzte er sich im zweiten Spiel dann klarer mit 66:74 durch (gesamt 135:143). Im zweiten Halbfinale ließ Jens Zeiske gegen Markus Binnewies nichts anbrennen und entschied beide Spiele (68:74 und 66:72, gesamt 134:146) für sich.

Im Endspiel zwischen Sascha Mateschka und Jens Zeiske dominierte der Favorit das Geschehen deutlich. Mateschka zeigte eine gewohnt präzise Leistung, entschied beide Partien mit 71:79 und 66:67 Schuss für sich und sicherte sich mit einem Gesamtergebnis von 137:146 Schuss souverän den Meistertitel. Erheblich mehr Nervenkitzel bot zeitgleich das Duell um den dritten Platz zwischen Markus Binnewies und Björn Zeiske, das sich zu einem echten Krimi entwickelte. Nach der ersten Runde lag Zeiske knapp in Führung (78:80), ehe Binnewies im zweiten Durchgang konterte (71:73). Mit einem Gleichstand von jeweils 151 Schuss ging es in ein dramatisches Stechen, in dem selbst auf den Bahnen 1, 11 und 12 zunächst kein Sieger ermittelt werden konnte. Erst im „Sudden Death“ auf Bahn 1 fiel die Entscheidung zugunsten von Markus Binnewies, der sich mit zwei Schuss gegenüber den drei Schuss seines Kontrahenten den dritten Rang sicherte. Hinter den acht Platzierten landeten knapp Timo Jeske, Jörg Steinwedel, Katharina Zeiske, Alex Hentschel und Sabine Mateschka auf den Plätzen.

Siegerfoto:  Jens Zeiske, Sascha Mateschka, Markus Binnewies und Björn Zeiske waren die erfolgreichsten Spieler der Saison beim 1. FGC Weser/Leine